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- Hofmann Roland
(Dozent für Banking und Finance, Doktorand an der Universität Luzern, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften School of Management and Law, Winterthur Der Autor dankt der ZBB-Redaktion sowie einer anonymen Gutachterin für hilfreiche, motivierende und konstruktive Kommentare. Horst Bienert, Rolf Benz, Jan-Alexander Posth, Kremena Bachmann, Ruth Lieberherr sowie die Teilnehmenden des ZHAW School of Management and Law Research Colloquiums vom 24. 2. 2017 und der University of Lausanne 9th International Conference of Panel Data Users in Switzerland vom 6. und 7. 6. 2017 haben wertvolle Anregungen beigetragen. Diese Studie wurde realisiert mit Hilfe des Datenbestandes des Schweizerischen Haushaltspanels SHP, welches vom Swiss Centre of Expertise in the Social Sciences FORS unterhalten und durch den Schweizerischen Nationalfonds SNF finanziert wird. Die Universität Lausanne (Schweiz) ist die Standort-Universität von FORS.)
Abstract
Viele Staaten fördern private Sparanstrengungen im Hinblick auf den Ruhestand mit fiskalischen Anreizen. In der Schweiz können Einzahlungen in die „gebundene Vorsorge Säule 3a“ steuerlich abgezogen werden. Dieser Beitrag untersucht die Anreizwirkungen auf die Einzahlungen in diese steuerlich geförderten freiwilligen Alterskonten. Basierend auf Daten des Schweizerischen Haushaltspanels der Jahre 1999 bis 2014 werden verschiedene Modelle mit Logit-Regressionen gerechnet und die Ergebnisse werden mit Erweiterungen auf ihre Robustheit geprüft. Die Teilnahmequote an der „Säule 3a“ ist in der Schweiz hoch. Sowohl eine Steigerung des Einkommens als auch eine zunehmende Steuerbelastung führen dazu, dass die Säule 3a vermehrt genutzt wird. Bei den Haushalten mit mittlerem Einkommen wirkt der Steueranreiz besonders gut. Haushalte mit niedrigeren Einkommen hingegen nutzen die Vorsorge nur dann, wenn sie sich diese überhaupt leisten können. Haushalte mit hohem Einkommen nutzen den Steuervorteil der Säule 3a fast immer. Es zeigen sich aber markante regionale Unterschiede. In der deutschen Schweiz und in ländlichen Kantonen ist die Teilnahme höher als in der lateinischen Schweiz und in den städtischen Kantonen.
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