Im Zuge der Kürzungen von Bildungsbudgets auch in großen Unternehmen ist es besonders wichtig, einzelne Bildungsmaßnahmen auf ihre Effizienz und Effektivität hin zu untersuchen. Dies dient sowohl der Aufdeckung von Optimierungspotentialen als auch der Rechtfertigung eines Mitteleinsatzes gegenüber der Geschäftsleitung. E Learning kann dabei als Alternative zu Präsenzveranstaltungen eingesetzt werden. Gleichzeitig wird E Learning selbst aber auch strengeren Kontrollen unterzogen. Dazu werden aber häufig nur Argumente wie z. B. die Reduzierung der Reisekosten herangezogen. Problematisch ist immer noch die Frage, auf welche Weise insbesondere der nichtquantifizierbare und der quantifizierbare aber nicht monetär bewertbare Nutzen in E Learning Szenarien nachgewiesen werden kann. In diesem Artikel wird eine Lösung für dieses Problem vorgestellt. Dazu wird der Vier-Ebenen-Ansatz von Kirkpatrick in einer Erweiterung von Schenkel weiterentwickelt und an E Learning angepasst. Es werden konkrete Methoden aufgezeigt, wie die einzelnen Ebenen von der Programmentwicklung bis hin zur Messung des Return on Investment evaluiert werden können. So kann eine systematische Evaluation von Bildungsmaßnahmen durchgeführt werden, die gegenüber bisherigen Verfahren den Fokus besonders auf die schwierige Nutzenermittlung legt, weitgehend auf verzerrende Bewertung in monetären Größen verzichtet und dennoch greifbare, quantitative und aussagekräftige Ergebnisse liefert. Dabei wird auch ersichtlich, dass die Charakteristika des E Learning gegenüber Präsenzveranstaltungen wesentliche Vorteile bei der Nutzenermittlung bringen.
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Paper provided by Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Hannover in its series IWI Discussion Paper Series with number
6.